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Soziale
Bindungen
Datum:
Mon, 10 Dec 2001 21:06:01 +0100
Von:
"Gabi
Wirth" <gabi_johanna@gmx.at>
An:
"Michael Trimmel" <michael.trimmel@univie.ac.at>
Referat am 11.12.2001
Soziale Bindungen: Anschlussmotivation
und Intimitätsmotivation Gabi
WIRTH Mat.Nr.:
0001345 Quelle:
Heckhausen, Motivation und Handeln, 2.Auflage, Kapitel 11
Zwischen pro- und antisozialem Verhalten
liegt ein breiter Bereich sozialer Interaktionen
der evolutionsbiologisch in uns veranlagt ist, man nennt ihn
soziale Motivation. Dazu zählen
sozialen Bindungen wie etwa Kindesliebe, Elternliebe,
Gattenliebe, Freundschaft, das Suchen und Aufrechterhalten
guter Beziehungen zu ehemals Fremden
beiderlei Geschlechts und circa gleichen Alters.
Nun stellt sich uns aber die Frage
ob all diese Beziehungen aus einem einzigen Motiv
entstehen können? Murray
hatte dazu 1938 die Theorie eines Anschlussmotivs (Affiliationsmotiv),
das vor allem seinen Ausdruck im Bilden
von Freundschaften und in einem
freundlichen Umgang miteinander findet Aus
Fremden Bekannte und schlie lich Vertraute und freundschaftlich Gesinnte zu
machen, dass man dabei aber auch zurückgewiesen
werden kann, das
alles ist Thema des Anschlussmotivs. Und erst seit kurzer Zeit hat man aus
diesem Themenkomplex die Intimit tsmotivation
herausgehoben, deren Zielzustand
es ist, Erfahrungen einer warmen, eng-vertrauten, sich gegenseitig
austauschenden Zweisamkeit mit einer
anderen Person zu erfahren. Dies
alles kommt dem sehr nahe was umgangssprachlich als Liebe bezeichnet
wird und wofür
man in Lexikaas folgende Definition findet: ein starkes
Gefühl des Hingezogenseins zu
einem Menschen, verbunden mit dem Wunsch, für das Wohl
des anderen zu sorgen, Fehler zu bersehen oder zu verzeihen...
Ontogenetische
und Evolutionsbiologische Aspekte sozialer Bindungen
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